Verkehrserziehungstag für die Klassen 5 und 6

 Ein Tag Verkehrserziehung an der Sekundarschule Solingen heißt für unsere Fünftklässler, dass sie

  •          im Rahmen einer Fußgänger-Rallye die Verkehrsbedingungen der näheren Umgebung der Schule kennenlernen.
  •          durch ein Busfahrtraining lernen, sich im Bus und an den Haltestellen richtig zu verhalten.
  •          eine Erste-Hilfe-Schulung zum Verhalten am Unfallort erhalten.

 Die Durchführung und Auswertung der Fußgänger- Rallye wurde in diesem Jahr durch die beiden Polizeihauptkommissare Frau Grastat und Herrn Müller begleitet. Sie tragen Sorge für eine gezielte Besprechung der verkehrstechnisch schwierigen Situationen im Umfeld der Schule.

 Das Busfahrtraining durch die Stadtwerke ist eine gute Ergänzung, denn viele unserer Schülerinnen und Schüler kommen mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Herr Huber vom Fahrmanagement vermittelt bei einer einstündigen Fahrt durch Solingen und einem Stopp auf dem Betriebshof die wichtigsten Verhaltensweisen auf einprägsame Art und Weise.

 Bei Herrn Clauberg von den Maltesern lernen die Schülerinnen und Schüler woran sie bei einem richtigen Notruf denken müssen, wie sie einen Verband anlegen, sie lernen die stabile Seitenlage kennen und erproben zum ersten Mal Beatmung und Herzdruckmassage. Den Abschluss bildet der Blickt in den Rettungswagen.

 

Unsere Sechstklässler machen in der Fortführung dessen, was sie im 5. Schuljahr kennengelernt haben, eine Schulung zum Thema „Toter Winkel“. Die Transportbotschafter kommen mit einem Truck auf das Schulgelände, informieren die Klassen in jeweils einer Stunde über besondere Verkehrssituationen und bieten dann jedem Schüler die Möglichkeit selbst zu erfahren, was der tote Winkel bedeutet. Jeder sitzt einmal auf dem Fahrersitz und kann schauen, wo seine Klassenkameraden stehen. Das Erstaunen ist groß, wenn man von dort oben nichts sieht.

Wie auf den Fotos zu sehen ist, verschwinden in diesem toten Winkel ganze Schulklassen.

Drei Kinder aus der Klasse 6a haben ihre Eindrücke von diesem Tag geschildert.

Liebe LeserInnen,

am 6.4.2016 gab es einen Verkehrserziehungstag an dem wir etwas über den toten Winkel gelernt haben. Zwei Männer sind gekommen und haben uns zunächst an der Tafel gezeigt, wie man hinter einem Lastwagen stehen soll, wenn man auf der Straße mit dem Rad fährt. Danach sind wir auf den Schulhof gegangen. Da stand ein großer Lastwagen. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe musste auf einem roten Dreieck stehen, die Kinder der anderen Gruppe durften nacheinander in den Lastwagen. Wir konnten von dort die Kinder auf dem roten Dreieck nicht sehen, obwohl sie nahe am LKW standen. Dann haben die Gruppen getauscht.

 Am Ende des Programms bekamen wir einen Info-Flyer, ein leuchtendes Knickband, ein Poster und eine Info-Karte zum Truck.

 Amy und Amanda, Klasse 6a

 

Marvin aus der 6a schreibt:

Zuerst kamen zwei Männer in die Klasse und haben uns gezeigt, an welcher Stelle man mit dem Fahrrad stehen soll, wenn eine LKW rechst abbiegt, nämlich rechts dahinter.

Dann sind wir zum LKW gegangen und sie haben uns gezeigt, wo der tote Winkel ist. Dann ist die erste Hälfte der Klasse nacheinander in den LKW gestiegen und wir haben in die Spiegel geguckt wo der zweite Teil der Klasse steht. Aber…wir konnten sie nicht sehen. Dann wurden die Rollen getauscht. Als unsere Klassenlehrerin, Frau Matz-Behrend, auf dem Fahrersitz saß, verschwand die ganze Klasse im toten Winkel. Sie konnte keinen von uns sehen.

Mit hat es gut gefallen und ich würde mich freuen, wenn die nächsten 6er das auch machen könnten.